Der Name ist Programm: Wo heute die Deutsche Tanzkompanie zu Hause ist, wurde schon lange getanzt. Als „Reutergarten“ war das Haus einst ein beliebtes Tanzlokal, bevor es vor über 60 Jahren zur Heimstatt professioneller Tanzkunst wurde. Seit 1992 prägt die Deutsche Tanzkompanie diesen besonderen Ort – ein Haus des Tanzes über Generationen hinweg.
Zum Jubiläum ihrer 35. Spielzeit knüpft die Kompanie an diese Geschichte an und verwandelt den Reutergarten erneut in ein Tanzlokal. Der Tanzball wird dabei zur Spielfläche für die Geister, die in den alten Mauern wohnen: Im Stile des Varietés führt der Abend durch Blüten und Skurrilitäten aus der (Welt-) Geschichte des Tanzes und lässt ahnen, welcher kulturelle Reichtum sich in Neustrelitz versammelt und seit jeher versammelt hat.
Ein Mädchen, zwei Welten und die Sehnsucht nach dem Ort, an dem das Herz zu Hause ist: Mit HEIDI bringt die Deutsche Tanzkompanie im Oktober ein berührendes Familienballett auf die Bühne.
Heidi wächst glücklich bei ihrem Großvater in den Schweizer Bergen auf. Zwischen blühenden Almwiesen, frischer Bergluft und ihrer Freundschaft mit Peter erlebt sie eine unbeschwerte Kindheit. Doch als sie nach Frankfurt gebracht wird, um der kränklichen Klara Gesellschaft zu leisten, verändert sich ihr Leben grundlegend. Fernab der Natur und ihrer vertrauten Heimat muss Heidi lernen, sich in einer fremden Welt zurechtzufinden. Mit ihrer Offenheit, ihrem Mitgefühl und ihrer unerschütterlichen Lebensfreude berührt sie die Menschen um sich herum und schenkt ihnen neue Zuversicht.
Die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde sind das uralte Bild einer Sehnsucht nach Erkenntnis. Woraus besteht die Welt in ihrem Innersten? Wo befindet sich der Mensch im Verhältnis zur Natur? Welche geheimnisvollen Kräfte treiben die Bewegungen von Sternen, Planeten, Pflanzen, Tieren und Menschen an?
Aus uralten, archaischen Kräften geschaffen, vor viereinhalb Millarden Jahren. Aus dem Feuer ihrer Anfänge entsteht Wasser, entsteht Luft: Die Erde. In gewaltigen Zeiträumen ist sie so geworden, wie wir sie kennen ‒ Planet und Element gleichermaßen, ob als Wüstensand, Waldboden oder Moor. Erde ist Heimat. Sie ist so gigantisch wie verletzlich, so selbstverständlich wie einzigartig … nichts ist ohne sie denkbar, nichts ist kostbarer. Wir kommen von ihr, wir gehen zu ihr: Erde.
Das Finale des Elemente-Zyklus fragt nach unserem Umgang mit der Erde – mit einem Element, das zugleich ein Planet – und somit unsere Heimat ist.
DER KLEINE PRINZ
In dieser märchenhaften Tanzinszenierung erwacht die zeitlose Geschichte von Antoine de Saint Exupéry zu neuem Leben: der Kleine Prinz, der seinen eigenen Planeten verlässt, um die Welt kennenzulernen. Nach dem Besuch anderer Sterne landet er schließlich auf der Erde.
DER KLEINE PRINZ
In dieser märchenhaften Tanzinszenierung erwacht die zeitlose Geschichte von Antoine de Saint Exupéry zu neuem Leben: der Kleine Prinz, der seinen eigenen Planeten verlässt, um die Welt kennenzulernen. Nach dem Besuch anderer Sterne landet er schließlich auf der Erde.
CAMILLE
Die tragische Intensität der französischen Bildhauerin Camille Claudel (1864–1943), die mehr als nur die Schwester des Dichters Paul Claudel, mehr als nur die Muse Auguste Rodins war, fasziniert die Choreographin Jutta Ebnother.
LUFT
Sie ist es, die wir sprichwörtlich zum Atmen brauchen. Das spiegelt sich im Ideal in sanften, fließenden, auch agilen Bewegungen. Ebenso steht Luft für Freiheit, auch für's Losgelöstsein, gar für die Leichtigkeit des Seins. Ist die Luft der "Vermittler" unter den Elementen, so kann sie doch auch Zerstörer sein.
LUFT
Sie ist es, die wir sprichwörtlich zum Atmen brauchen. Das spiegelt sich im Ideal in sanften, fließenden, auch agilen Bewegungen. Ebenso steht Luft für Freiheit, auch für's Losgelöstsein, gar für die Leichtigkeit des Seins. Ist die Luft der "Vermittler" unter den Elementen, so kann sie doch auch Zerstörer sein.
SCHWEBEN
Der renommierte Choreograph Torsten Händler und ehemals auch künstlerischer Leiter der Deutschen Tanzkompanie erforscht mit unserem Ensemble das Schweben, will uns – durchaus mit Humor – zum Schweben bringen.
MOMENTUM
Momentum steht im Englischen für die Bezeichnung der physikalischen Größe Impuls: Tanz braucht Impulse, Schwung, Kraft. Hingegen wörtlich übersetzt steht der lateinische Ausdruck Momentum für die Dauer einer Bewegung.
Wie lange also werden wir (zusammen) tanzen? Wie weit reicht der Schwung?
MOMENTUM
Momentum steht im Englischen für die Bezeichnung der physikalischen Größe Impuls: Tanz braucht Impulse, Schwung, Kraft. Hingegen wörtlich übersetzt steht der lateinische Ausdruck Momentum für die Dauer einer Bewegung.
Wie lange also werden wir (zusammen) tanzen? Wie weit reicht der Schwung?
WASSER
Wasser ist ambivalent und wandelbar und trägt somit viel Potential für eine tänzerisch- dramatische Gestaltung in sich. Diesem Potential folgend entwickeln wir ein Tanzpoem, das zwar die Augen vor den zerstörerischen Kräften, die diesem Element innewohnen, nicht verschließt, sich aber vorzugsweise mit den belebenden und sinnlichen Aspekten ästhetisch spielend mit den Mitteln des Tanzes auseinandersetzt: von der Entstehung des ersten Tropfens – oder sogar des ersten Moleküls – bis hin zum mächtigen Strömen der Ozeane.
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